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Betriebliche Altersvorsorge

Ihre Mitarbeiter haben das Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge und Sie die Pflicht, darüber zu informieren. Was lästig klingt, bringt viele Vorteile – zum Beispiel zur Mitarbeiterbindung oder im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte.

Pflicht und Kür zugleich

bAV lockt und bindet Fachkräfte

§ 1 im Betriebsrentengesetz sagt: Grundsätzlich hat jeder Mitarbeiter einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitgeber ist im Rahmen seiner Fürsorgepflicht verpflichtet, seine Mitarbeiter regelmäßig in angemessener Weise darüber zu informieren.

Das sieht auf den ersten Blick nach viel Aufwand und einer lästigen Pflicht aus. Doch der Schein trügt: Denn Arbeitgeber, die proaktiv wohldurchdachte Konzepte einer betrieblichen Altersvorsorge vorlegen, schaffen damit eine wichtige Säule der erfolgreichen Mitarbeiterbindung. Auch im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte liefert Ihnen die bAV in Zeiten drohender Altersarmut aufgrund immer niedriger ausfallender Rentenauszahlungen durchschlagende Argumente.

Modelle der betrieblichen Altersvorsorge

  • Arbeitgeberfinanzierte bAV: Der Arbeitgeber führt für den Mitarbeiter einen bestimmten Betrag in eine der möglichen Anlageformen ab. (Achtung: Es gilt die „Gleichbehandlung“! Nur eine sachliche Abgrenzung ist zulässig.)
  • Mischfinanzierte bAV: Der Arbeitgeber zahlt einen Zuschuss, sofern der Mitarbeiter einen Teil seines Entgeltes für eine betriebliche Altersversorgung umwandelt
  • Entgeltumwandlung: Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines Entgeltes, um damit seine betriebliche Altersversorgung aufzubauen.

Die fünf Formen der betrieblichen Altersversorgung

Direktversicherung

Dabei handelt es sich um eine Lebens- oder Rentenversicherung, die Sie zugunsten Ihrer Mitarbeiter abschließen. Die Beiträge können komplett allein übernommen oder mit dem Arbeitnehmer geteilt werden.

Pensionskasse

In diese Variante der Lebensversicherung zahlen Arbeitgeber ein, während sich Arbeitnehmer in Form einer Entgeltumwandlung beteiligen können.

Pensionsfonds

Die eigenständigen Versorgungseinrichtungen bieten Arbeitnehmern einen Anspruch auf zugesagte Leistungen und eine größere Freiheit bei der Wahl der Geldanlage im Vergleich zu Direktversicherungen oder Pensionskassen.

Direktzusage/Pensionszusage

Bei diesem Modell verpflichten Sie sich als Arbeitgeber dazu, Ihren Mitarbeitern im Ruhestand aus dem Betriebsvermögen eine Betriebsrente zu zahlen. Entsprechende Rückstellungen müssen Sie natürlich zuvor bilden. Der Anspruch von Mitarbeitern auf diese Leistung erlischt mit dem Verlassen Ihres Unternehmens.
Tipp: Die Möglicheit der Auslagerung der Pensionszusage kann dabei für finanzielle Entlastung sorgen.

Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse kann ein Arbeitgeber allein oder im Zusammenschluss mit weiteren Unternehmen bilden. Mitarbeiter haben nur gegenüber dem eigenen Arbeitgeber Ansprüche auf Leistungen aus der so gebildeten Betriebsrente.

Frau an Reglern

Betriebliche Altersvorsorge für Arbeitgeber – leichtgemacht

Wenn Sie Ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen wollen, die Betriebsrente einzuführen, empfiehlt sich die folgende Vorgehensweise:

Schritt 1

Entscheiden Sie sich aus den oben aufgezählten Möglichkeiten für das Finanzierungsmodel und den Durchführungsweg Ihrer Wahl.

Schritt 2

Legen Sie Rahmenbedingungen wie Anbieter und Kapitalanlagestrategie für Ihr Unternehmen fest. Gerne unterstützen wir Sie bei allen administrativen und organisatorischen Fragen

Schritt 3

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter umfänglich und geben Sie Ihnen die Möglichkeit, Unklarheiten zu hinterfragen und zu beseitigen.

Mann mit Megaphone
Unsere Pluspunkte

Beratung, Einführung, Enthaftung

Neben der Beratung und Hilfestellung bei der Einführung eines Betriebsrentenmodelles führen wir Mitarbeiterberatungen in Gruppen oder mit Einzelpersonen durch – auf Wunsch auch in englischer Sprache.

Ein unschlagbares Argument für die Zusammenarbeit mit GBH bei der Einführung der betrieblichen Altersversorgung ist Ihre „Enthaftung“ als Arbeitgeber. Sobald wir Sie offiziell bei der Ausgestaltung der bAV unterstützen und die Beratung der Mitarbeiter übernehmen, verlagert sich die Haftung bei etwaigen Fehlern im Wesentlichen von Ihnen auf uns.

Ihre Spezialisten

Gerne beraten wir Sie zur Altersvorsorge

Frank Holtfreter

Geschäftsführer / Berater

+49 40 37002-254

+49 40 37002-100

frank.holtfreter@gbh-vorsorge.de

Konzeption, Umsetzung und Betreuung von attraktiven betrieblichen Versorgungskonzepten sind mein Steckenpferd. Dabei kann ich auf ein tolles Team setzen, bei dem auch der Faktor „Spaß“ nicht zu kurz kommt. Einen fachlichen Schwerpunkt stellen die Betriebliche Alters- und Berufsunfähigkeits-Vorsorge (BAV) sowie die Betriebliche Krankenversicherung (BKV) dar.

Andre Neumann

Prokurist / Berater

+49 40 37002-113

+49 40 37002-100

andre.neumann@gbh-vorsorge.de

Neben der Beratung von Unternehmen liegen meine Schwerpunkte in der Krankenversicherung, der Beratung englischsprachiger Personen und der digitalen Weiterentwicklung des Unternehmens.

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